Letztes HEIMSPIEL am Samstag gegen Bad Homburg

„Wir haben gezeigt, dass wir in die Klasse gehören und  nahezu mit jedem Gegner mithalten können,“ war das Fazit von Teamchef Patrick Miltner. Trotz der 7:14 (4:8) Niederlage gegen SC80 Frankfurt sollte unsere Mannschaft mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Am Samstag wird ab 10:00 gegen den designierten Hessenmeister Bad Homburg angetreten. Wir erwarten wieder kräftigen Zuspruch durch unsere Mitglieder. Für detailiertere Information den Wiesbadener Kurier lesen: 

Nachbarschaftshilfe für Blau-Weiß

26.07.2012 – WIESBADEN/FRANKFURT

Von Rolf Lehmann

TENNIS Der Hessenliga-Aufsteiger von der Blumenwiese profitiert vom Erfolg des WTHC beim TC Palmengarten

Als Radu Albot und Djerald „Jimmy“ Oganzov ihr Doppel 7:5, 6:2 beim TC Palmengarten gewonnen hatten und der Wiesbadener THC mit einem unerwartet mühsamen 11:10 (8:4) als Sieger vom Platz ging, fiel Teamchef Patrick Pesch ein mächtiger Stein vom Herzen. Und das nicht nur, weil die Nerotaler damit weiterhin darauf hoffen dürfen, die Tennis-Hessenliga wie schon im Vorjahr als Vizemeister zu beenden. „Ich hätte nicht gewusst, wie ich das den Blau-Weißen hätte erklären sollen“, sagte Pesch und schmunzelte dabei. „Bei aller Rivalität freuen wir uns natürlich, wenn die die Klasse halten. Zwei Teams in der höchsten hessischen Spielklasse – das ist gut für den Wiesbadener Tennissport.“

Blau-Weiß-Mannschaftsführer Patrick Miltner, der aufgrund von Kniebeschwerden nur im Doppel angetreten war, nahm die Nachricht vom Sieg des WTHC in Frankfurt mit Erleichterung auf. „Das müsste es dann doch gewesen sein“, freute sich der 27-Jährige über die nachbarschaftliche Schützenhilfe. Trotz der gleichzeitigen 7:14 (4:8)-Niederlage auf eigenen Plätzen gegen SC 80 Frankfurt sollten die Herren von der Blumenwiese mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. „Da müsste Palmengarten zum Saisonfinale am Sonntag im Kellerduell gegen Rosenhöhe Offenbach schon sehr hoch gewinnen und wir im Endspurt völlig leer ausgehen“, macht Miltner die Rechnung auf.

Während es am Samstag (10 Uhr) daheim gegen den designierten Meister aus Bad Homburg tatsächlich nicht viel zu holen geben dürfte, rechnet sich Blau-Weiß tags drauf in Rüsselsheim schon noch etwas aus. „Wir haben gezeigt, dass wir in die Klasse gehören und nahezu mit jedem Gegner mithalten können. Mit ein bisschen mehr Glück hätte es am Ende auch zu einem Platz in der oberen Tabellenhälfte reichen können“, zog Miltner schon jetzt eine hochzufriedene, vorzeitige Saisonbilanz des Aufsteigers.

Beim WTHC, der am Sonntag spielfrei ist, steht unterdessen tags zuvor auf eigenen Plätzen gegen Schlusslicht Offenbach nur noch Schaulaufen auf dem Programm. Pesch: „Natürlich treten wir noch einmal in Bestbesetzung an, danach aber wird erst einmal ein bisschen gefeiert.“

 

TC Blau-Weiß Wiesbaden – SC 80 Frankfurt 7:14 (4:8).- Van der Meer – Alonso de Pedro 6:1, 6:4; Vivano – Narayanaswamy 6:2, 4:6, 6:7; Jackson – Wirths 3:6, 6:4, 6:4; Groß – Gunneswaran 5:7, 0:6; Weidl – Bertrams 4:6, 3:6; Metzner – Pütz 1:6, 1:6; van der Meer/Miltner – Alonso de Pedro/Wirths 7:5 2:2 Aufgabe Wirths, Vivano/Jackson – Narayanaswamy/Gunneswaran 4:6, 4:6; Weidl/Groß – Bertrams/Pütz 1:6, 4:6.

TC Palmengarten Frankfurt – Wiesbadener THC 10:11 (4:8).- Christ – Radu 4:6, 6:7; Fafl – Smirnov 3:6, 2:6; Thron – Klymenko 2:6, 2:6; Köke – Florczyk 6:1, 7:5; Jung – Schulze 6:1, 6:1; Christmann – Scheidt 7:6, 0:6, 1:6; Fafl/Thron – Smirnov/Klymenko 0:6, 7:4, 10:4; Christ/Zielen – Albot/Oganezov 5:7, 2:6; Köke/Jung – Schulze/Scheidt 6:4, 7:5.

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